Personenschaden des Fahrers
Fahrerschutz: zusätzliche Absicherung für den Fahrer
Fahrerschutz betrifft Personenschäden des Fahrers und nicht den Schaden am Fahrzeug. Welche Leistungen übernommen werden, welche Fahrer versichert sind und welche Ausschlüsse gelten, ist im jeweiligen Tarif festgelegt.
Warum der Fahrer eine eigene Absicherung haben kann
Bei einem selbst verursachten Unfall können beim Fahrer selbst Verletzungen und finanzielle Folgen entstehen. Fahrerschutz ist ein zusätzlicher Baustein, der solche Personenschäden nach seinen Bedingungen abdecken kann. Er ist weder Kasko für das Auto noch automatisch identisch mit einer privaten Unfallversicherung.
Leistungsarten unterscheiden sich von Tarif zu Tarif
Aktuelle Angebote nennen zum Beispiel Leistungen im Zusammenhang mit Verdienstausfall, Reha, Haushaltshilfe oder Schmerzensgeld. Daraus lässt sich aber keine allgemeine Leistungsliste für jeden Fahrerschutz ableiten.
Vor der Auswahl nachsehen
- Welche Fahrer gelten als versichert?
- Welche Unfallfolgen sind eingeschlossen?
- Welche Höchstleistungen oder Fristen gelten?
- Welche Ausschlüsse nennt der Tarif?
- Welche anderen Versicherungen werden angerechnet oder gehen vor?
Bestehende Personenabsicherung nicht ausblenden
Ob der Baustein für die eigene Situation zusätzlichen Nutzen bringt, hängt auch davon ab, welche Absicherung bereits besteht. Private Unfall-, Kranken-, Berufsunfähigkeits- oder andere Leistungen erfüllen nicht dieselbe Aufgabe, können aber einzelne finanzielle Folgen berühren.
Den Baustein im selben Tarif einmal mit und einmal ohne ansehen
So lässt sich der Mehrbeitrag erkennen, ohne gleichzeitig andere Tarifmerkmale zu verändern. Danach lohnt der Blick in die Bedingungen: Der Preis allein zeigt nicht, welche Personen oder Leistungen tatsächlich eingeschlossen sind.
Nachgelesen und geprüft
Abruf und redaktionelle Prüfung: 10.08.2026. Leistungsbeispiele werden nicht auf andere Tarife übertragen.
Prüfe Beitrag, versicherte Personen und Leistungsgrenzen zusammen.
Kfz-Tarife vergleichen